Mein Ansatz entwickelte sich aus dem Gedankengut der interdisziplinären Gegenwartskunst ausgehend von Joseph Beuys und anderen charismatischen Persönlichkeiten des 20. Jh. vorwiegend US amerikanischer Herkunft. Ich konnte die Grundlagen ebenso im damaligen politischen Umfeld thematisieren, veröffentlichte im hochkarätig besetzten Magazin des Clubs der Unabhängigen Liberalen, es war jedoch sowohl für die österreichische Parteienlandschaft als auch für universitäre Institutionen und auch für den Kulturbetrieb viel zu früh. Mein oft kontaktierter Gesprächspartner Prof. Benjamin Barber (Berater des US-Präsidenten Bill Clinton), welchen ich auch in den USA getroffen habe, konnte nach seinem Bestseller zu dem Thema eine gewisse Gesprächskultur darüber etablieren,mehr aber nicht.



Es besteht weiterhin das Ziel den gesamten Konnex für den Menschen der Zukunft nachhaltig verfügbar zu machen. Und zwar dem Menschen die immanenten Aufbereitungsmöglichkeiten des Demokratischen und der interdisziplinären Aufbereitung des Wissens für neue Identitätsbildungen zu ermöglichen. Politisch mündige, wirtschaftlich schöpferische und kulturell revolutionär hochstehende Existenz wird zuzulassen sein. 











Es gibt sehr schätzenswerte Abhandlungen über Potenziale und Instrumente der Demokratiereform (Heinrich Neisser), hierin gibt es jedenfalls keine Ansätze diese Potenziale im Bereich der interdisziplinären Kunst zu suchen, da es in Österreich solche ernstzunehmenden Künstler nicht gibt und solche Vorstellungen kollektiv nicht bestehen. Tatsache ist, daß politischen Veränderungen, soferne sie erfolgreich waren (Oktoberrevolution Rußland) immer von kompetenten Denkern innerhalb der Künste der Weg bereitet wurde.