MISSA TRIDENTINA







Innerhalb der großen kirchlichen und auch musikalischen Traditionen stehend ist es mir ein Anliegen gewesen einen zeichnerischen Meilenstein in der Kunstgeschichte zu positionieren, indem ich meiner Begeisterung folgend eine Hl.Messe konzipierte, ganz in der Wucht der großen musikalischen Meister wie W.A.Mozart und Joseph Haydn und auch Franz Liszt. Freilich stehe ich als Zeichner mit dieser Entscheidung singulär da.
Angestrebt war etwas, was die Fracht der gesamten Geschichte in sich trägt (Zitat Papst BenediktXVI).
Die Missa Tridentina, die Hl.Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus bietet sich nun historisch an, sie transportiert einen gleichsam ewig revolutionären geistlichen Ansatz,welcher alle anderen weit hinter sich läßt.
Neben dem frühen Gallikanischen Ritus, dem Mozarabischen Ritus und dem Ambrosianischen Ritus besteht weiterhin der Römische Ritus,mit seinem Herzstück dem "Römischen Messkanon" von dem Papst Innozenz (402-417) berichtet, daß er vom Apostelfürsten Petrus selbst überliefert war.

Milan Vukovich
Missa Tridentina
Weidenkohle auf Papier, 30m x 1,6m


keine Abbildung

Ich danke in Ergebenheit  Pfarrer Mag. Christian Sieberer für die hochkompetente, tiefe und von Irrtümern befreiende geistliche Aufbereitung des Ritus. Das Zelebrieren der Tridentinischen Messen in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus in St. Jakob und St. Rochus Penzing sind der reale Kern meiner Glaubenspraxis. Die Kanonstille, die Gebetsostung, der Gebrauch der lateinischen Sakralsprache, ... all dies beinhaltet die hohe Schule der Zelebration um mittels Fülle, Feinheit, Präzision, Ernsthaftigkeit, Geheimnis und Erneuerung jene Gesamtheit des Opfers zu fassen. Dies ist "höhere Ordnung". 

Milan Vukovich