Milan Vukovich 

 
The legacy of lost science oder Die königliche Transformation













Falls meine Vorfahren enigmatische Könige waren, wird meine Korrespondenz mit ihnen selbst wieder zu einem magischen Instrument. Ich werde zu ihnen zurückkehren und das Paradigma übernehmen, das ihnen seit jeher verkündet worden ist, ein Wissen über die immaterielle Welt. Ein Leben mit diesen unsichtbaren Prinzipien beinhaltet innerhalb unserer nicht nur christlichen Traditionen stets das Wissen um eine Verkündigung, um die Geburt des einen Königs. Erst seine Konsequenz formt den Träger dieser Tradition zu einem Instrument in Absprache mit dem Göttlichen selbst.  So bietet sich nun für mich die Gelegenheit  zur zelestalen Orientierung als Fahrzeug durch die Zeit. Das archetypische Bewusstsein im Mann ist eine Beziehung zwischen ihm und seinem Eigentum, seinem Raum. Es manifestiert ihn auf der Erde. Schöpferisch errichtet er eine sophistizierte Geometrie hin zur Interaktion mit einer Himmelsorientierung. Die Testimonie für seinen erweiterten Informationsraum. Seine Ursehnsucht geleitet ihn in ein Eintreten von seiner Physis in einen Nicht-Physischen Bereich. Er vollzieht eine Transformationsagenda.  Als Deklaration aller Freiheitsgrade wird Materie transzendiert und damit werden die Beschränkungen durch die Materie überwunden. Das Thema der Eliten in Frühkulturen und wiederum in der Gegenwartstechnologie. Es geht um die Befreiung des organischen Lebens. Im Embodiment, in der Interaktion im eigenen Körper selbst werden sämtliche Funktionen kosmischer Prinzipien pars pro toto wahrgenommen. Ihre Paradigmen selbst bestimmen die Formannahme des Körpers. Er ist der erste Tempel. Seine Vibration, sein Maß,  sein Volumen ist Intelligenz aus Liebe. 


Die architektonische Schönheit eines inneren Tempels steht für die Transformation zum maßgebenden Tempel, zur Architektur des Menschseins selbst, als kollektive neue unzersplitterte Maßnahme im Urvertrauen zum Kosmos. Das nur mittels Identifikation mit physischen, biologischen, spirituellen und mentalen Archetypen. Die Wechselwirkung zwischen menschlichem Bewusstsein in ihm und dem Bewusstsein des Kosmos selbst führt seine Gestalt als Medium zur Transmitterrolle, zu jemand der frei von materieller Beschränkung selbst zur Information werden vermag. Deshalb mussten frühe Könige Schamanen sein und Atomphysiker heute müssen es wieder werden. Wir stehen kurz davor, seit der 12. Dynastie in Karnak, nun wieder die Materie zu transzendieren, ein Vokabel für einen Super-Space zu schaffen. Es ist Eintreten in diesen nichtphysischen Informationsraum mit den Mitteln allerneuester Wissenschaften. Sie beschleunigen die Prozesse der Komplexität hin zu einem Mega-Punkt. Das wird grosse Konsequenzen haben. Unser ältester Impuls des Archaischen führt uns auf diesem Wege zum Kernaspekt, zur wissenschaftlich nachweisbaren Befreiung des organischen Lebens von den Beschränkungen der Materie. Der Mensch bewegt Information, ist Information, kann nun im Logos Technologie, Biologie, dann Sprache und das Politische, das Philosophische und sicher nicht zuletzt das Künstlerische vereinen. Und sich selbst so als bewusstes Teilchen eines ordnungsliebenden zusammenhaltenden Kosmos durch Zustände höherer Ordnung mit einbringen. Das Verständnis einer neuen hyper-Ethik gewährt ihm eine neue Überlebenschance. Es sei seine Ausbeute aus der königlichen Transformation. 













Auszüge aus Milan Vukovich, The complete inner body of architecture oder The Future excavations, die Tempelanlagen in Karnak, Ägypten; Terence Mc Kenna, USA 1998