künstlerische Gesamtausstattung mit neuen Altarbildkonzeptionen der barocken Daniel Gran Klosteranlage samt Gnadenkapelle um 1756, permanente Etablierung des neuen Werkszyklus Milan Vukovich "aeoi Ch",
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"hinreißend schöne Mischung aus Palastwunderkammer und noch nie gesehenener Wallfahrtsbasilika, unerwartete Gegenwartskunst ...",  I.H.








"Bei der Herangehensweise an dieses Projekt genügte mir die malerische Choreographie des wundervollen Daniel Gran eigentlich nicht. Trotz der barocken Qualität oder vielleicht auch wegen ihr erschien mir die Anlage zu dekorativ und bunt und die Körper selbst zu wenig monumental. In meiner Rückbesinnung auf die antike Qualität der Körperlichkeit des Menschen mußte ich mich in Anlehnung an bedeutende europäische Freskotraditionen an die Ikonographie Michelangelos annähern. Seine Torsi und ihre antiken Vorbilder, wohlweislich nur der männlichen Protagonisten, gelangten in meiner Interpretation zur Ausführung. Für die weiblichen Ideale eignete sich Michelangelo nicht, also nahm ich den späten Rodin, welcher den weiblichen Akt bezüglich des Eros und ihrer Spiritualität maßgeblich neudefinieren konnte. Die Monumentalisierung der gesamten Barockanlage in Und beinhaltet auch eine gleichsam antike Qualität der Einbettung von anthropomorphen Archetypen mit ihrem innewohnenden mythischen Heilsanspruch - genau das Richtige für eine historisch bedeutende Gnadenkapelle."



   




ein mit dem originalen Fresko von Und vergleichbares und prächtigstes Werk von Daniel Gran aus der Nationalbibliothek der Hofburg in Wien



Milan Vukovich Frontallünette Hauptschiff        Corpus Christi Mysticum     Silberstift auf Leinwand   5,5mx3m





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