Kastell Niczky de Niczk`
in Nebersdorf

Der Prunksaal ist ausgestattet mit einem Deckenfresko des Stephanus Dorffmeister 1773
 
 
 
 
 
 
 
Konzeptpräsentation "Milan Vukovich Museum"
New Deal Culture Resort der ECCE GmbH
Kulturwirtschaftskonzept für das Land Burgenland
Reformarbeiten 
Arbeitsdisziplinen:  Zeichnung
                                   Holz Tischlerinitiative - synästhetische morphing Entwürfe und Produktion 
                                   Keramik (Recherche kultische Keramik Prähistorie Pannonien)
                                   Mode (mit Absolventen der Helmut Lang Modeklasse) 
                                   Werkstoffe Bau  (Ressource Stroh Projekt für Großwarasdorf) in Koop. mit TU Wien
                                   Ethik in crossover Projekten - industrial aestetics research
Recherche, Archäologie, Museumsforschung, Entwurf und innovative Formgebung
in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien
Kreativwirtschaftspreis der Burgenländischen Landesregierung




Das Milan Vukovich Museum im Kastell Nizcky de Nizck` in Nebersdorf war angelegt als Prototyp des allerneuesten Museums für das Land Burgenland selbst.   Die Idee eine Regionsauthentizität in einem Museum mittels einer kulturhistorischen Recherche der einzelnen Handwerkssparten bis zur Prähistorie zu definieren, sie über den Verlauf der Jahrhunderte über die Gegenwart hinaus bis in die Zukunft zu thematisieren und sie im Museum als Produktionsstätte auch wirtschaftlich innovativ zu betreiben ist nach wie vor von großer Aktualität.

 
In den Jahren wo ich das Haus kurzfristig pachtete konnte ich den für die Region so wichtigen Ansatz präzise umsetzen. Nach meiner Abwanderung in das ebenso ungarische barocke Gartenpalais Czobor in Wien wurde mein Kurs mit meinem Anspruch in Nebersdorf natürlich nicht mehr fortgesetzt. Lediglich im Esterhazy´schen Schloss Eisenstadt wurde bei der Rückführung der barocken Innenraumgestaltung auch originärer Geist vorbildlich wiederhergestellt um hierin mit einem hohen level zu arbeiten. Nichtsdestoweniger ist es in den letzten Jahrzehnten gelungen das Burgenland kulturell beachtlich neu zu positionieren. 











meine Arbeitszielsetzung abgeleitet vom Thema des barocken Gesamtkunstwerkes: 
die kontemporäre Wiederherstellung der Disziplinen transdisziplinär performed
an Hand des Beispieles des  historischen Spiegelkabinetts vom Ebenisten Ferdinand Plitzner 1718 im  Schönborn´schen Schloss Pommersfelden 


















Ausstellung Präsentation regionaler innovativer Textiltechniken und Modeentwurfsarbeiten  2004 in der lounge Kastell Nebersdorf 
"die Helmut Lang Ästhetik wird in Österreich noch lange von Bedeutung bleiben, es kam nichts besseres nach. Das Wissen um die coole Entwurfsqualität eines Dries van Noten oder Walter van Beirendonck und anderer Superstars aus dieser Zeit, kam leider nicht bis hierher ..."  


Ausstellung : von der kultischen Keramik der Bronzezeit bis zur Gebrauchskeramik Pannoniens des 19. Jh.
Entwurfsserie Prototypen zeitgenössische Keramik 




Ausstellung im Prunksaal: Mythische Möbel des Ostens und Prototypen der Postmoderne 




Führung des Österreichischen Rotary Clubs Oberpullendorf Abendveranstaltung




Führungen der regionalen Volksschulen durch die Ausstellungen




Ausstellung  der zeichnerische Recherche zur Hermeneutik der Schönheitsbegriffe, "von der Nike von Samothrake 190 v.Chr. bis zum Linda Evangelista 1996 Fashion Awards Lifetime Achievement Award", models 2004 
 



























Gartenpalais Czobor de Czobor Szent-Mihály




Das Haus Czobor in Wien  eignet sich auf Grund seiner eigenen zum Kastell Niczky artverwandten Geschichte für die Weiterführung sämtlicher interdisziplinärer und noch hermetischer Denkansätze. Dem radikalen zeitinnovativen Geist der Gräfin Maria Antonia von Czobor, geborene Fürstin von Liechtenstein, ist es zu verdanken daß die neueste "dunkle" Kunst der Porzellanherstellung, erfunden von Ehrenfried Walter von Tschirnhaus +1708, mittels ihres Auftrages von Deutschland nach Österreich gebracht wurde. Das von ihr 1724 beauftragte Czobor Porzellancabinet von du Paquier befindet sich heute als eine der Hauptattraktionen im MAK Museum für angewandte Kunst Wien. Zu jener Zeit befanden sich nebst mittelalterlichen Stundenbüchern auch Werke des damals bahnbrechenden Künstlers Francisco de Goya in ihrem Hausinventar. Das vom Sohn des Barockbaumeister Mathias Gerl vollendete Gebäude stellt als architektonisches environment im Kontext mit der Anlage von Schloss Schönbrunn jenen Anspruch eines geistigen Erbes dar, welches ich als kulturellen Identitätsfaktor im Burgenland als Hybris einzubringen begonnen habe und nun auch von Wien aus professionell weiterführen kann. Mit der Wiederetablierung einer großen kargen mittelalterlichen Hauskapelle (siehe Hl. Basilius Kapelle, siehe Idea Society) und der innenarchitektonisch bescheidenen Revitalisierung der originalen barocken Salons in den letzten Jahren wurden sinnvolle Rahmenbedingungen für eine solide Verwurzelung hier geschaffen. 






Zahlreiche Einladungen zu aktuellen Kulturprojekten innerhalb der letzten Jahre konnten die Ausstrahlung dieses wunderschönen Hauses im Umfeld mit der städtebaulichen jedoch dörflichen Barockanlage von Alt-Penzing in den medialen Mittelpunkt rücken lassen. Die Initiativen umfassen nebst der Mitbegründung der Alt-Penzinger-Kulturmeile im Quarreé Schönbrunn mit der Partizipation des Netzwerkes  II4O Kultur, der öffentlichen Kulturhäuser (Schloss Schönbrunn, Technisches Museum, Max Reinhardt Seminar, Tiergarten Schönbrunn, Bezirksmuseum) die Öffnung der Hl. Basilius Kapelle und der historischen Schauräume im Hause des Palais Czobor selbst . Der sparsamen und lauteren Gesamtintention entsprechend ist die inhaltliche Ausrichtung fokussiert auf präzise philosophisch ästhetische Darstellungen von besonderen Themen, welche abseits von bourgeoisem und kleinbürgerlichem Prestige und nur medialem Unterhaltungswert die essentiellen Grundwerte des menschlichen Daseins kulturell neu zur Sprache bringen.  Die Disziplinierung und Definition dieser Auffassungen geschieht mittels einer Veränderung des politisch wirtschaftlichen und ethisch-religiösen Zeitgeistes im Dialog vor allem mit  Entscheidungsträgern und Führungskräften selbst. 

Besichtigungen und Teilnahmen an Themenabenden erfolgen auf persönliche Einladung. 










Administrationen by     Milan Vukovich